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Sun and Moon Yoga

Aktualisiert: 13. Dez. 2023



Wieso der Name «Sun and Moon Yoga»?


Der Name hat für mich viele Bedeutungen resp. beinhaltet viele verschiedene Elemente, die ich mit Yogapraxis generell und meiner Yogapraxis im Speziellen verbinde.


Hatha Yoga


Hatha Yoga, ist der körperliche Yogaweg und gleichzeitig auch ein Yogastil. «Ha» kann mit Sonne und «Tha» mit Mond übersetzt werden, d.h. es vereint aktivierende und beruhigende Praktiken. Das heisst, Hatha Yoga kann uns helfen, die beiden Grundenergien in unserem System zu harmonisieren.


Yingyang


In diesem Kontext ist für mich auch das chinesische Yingyang Konzept stimmig. Sonne und Mond beziehen sich auf die beiden Polaritäten «Ying» und «Yang» wobei die Sonne Yang (aktiv, dynamisch) zuzuordnen ist und der Mond Yin (passiv, beruhigend). Yin und Yang stellt die Verbindung und Komplementarität der gegensätzlichen Kräfte dar. Die Balance der beiden Kräfte hilft uns in jeglichen Lebensbereichen. Wir alle tragen verschiedene Anteile in uns, welche im Fluss sind und sich ergänzen.


Auch im Yoga sind sowohl aktive als auch passive Qualitäten für eine ausgeglichene und harmonische Praxis wesentlich. Mit der Praxis von beiden Elementen können wir die gegensätzlichen Energien in Körper und Geist ausgleichen. Die Sonne steht für aktive, energetisierende Qualitäten, während der Mond für rezeptive, beruhigende Qualitäten steht. Yoga nach Yang oder Sonnenenergie ist energetisierend und belebend. Diese Sequenzen beinhalten typischerweise fliessende Bewegungen, die mit dem Atem synchronisiert sind, um Kraft, Flexibilität und Wärme im Körper aufzubauen. Mond- oder Yin-orientierte Praktiken konzentrieren sich auf sanfte, erholsame und meditative Posen. Die Haltungen werden länger gehalten und ermöglichen eine tiefe Entspannung, das Lösen von Spannungen und die Wiederherstellung der Energie. Wir kennen im Yoga zum Beispiel die Sonnengrüsse, die aktivierend wirken, und die Mondgrüsse, die eher beruhigend wirken.


Sonne und Mond


Sun and Moon Yoga bezieht sich auch auf die Verbindung zu den Zyklen von Mond und Sonne und deren Einfluss auf die Natur und unseren eigenen Rhythmus. Diese Verbundenheit mit der Natur schätze ich auch in der Ausübung meiner Praxis. So dass ich mich zum Beispiel an den Jahreszeiten oder den Mondphasen orientiere, wenn ich Yogalektionen plane und unterrichte.


Mich begleiten diese verschiedenen Elemente in meinem Leben und in meiner Yogapraxis. Für mich sind in meiner täglichen Berufstätigkeit viele Yang-Elemente enthalten, viel Aktivität, Rationalität, Kopfarbeit. Die Yogapraxis unterstützt mich dabei mit dynamischer Praxis, Sonnengrüssen am Morgen für einen aktiven und energetisierenden Tagesstart. Aber die Yogapraxis ergänzt mein Leben eben auch mit den Yin-Elementen. Dazu zähle ich die Meditation, weg vom Kopf in den Körper hineinspüren, mich intuitiv bewegen und am Ende eines Tages zur Ruhe kommen.



Quellen:

  • Website: Yogawiki - Hatha Yoga

  • Buch: Yinyang von Robin R. Wang (2012)

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